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ArtenKnoten
Jari-Kammbarsch
Foto: Piscary

Jari-Kammbarsch

Cichla jariina · Cichlidae

  • Süßwasser
  • Raubfische
  • Schwer
  • Größe

    34 cm

Wo fangen

  • Mündung
  • Fluss

Symbole der Lebensräume: Flaticon

Der Jari-Pfauenbarsch ist ein räuberischer Buntbarsch aus den schwarzen Gewässern des Jari-Beckens im brasilianischen Amazonien, mit kräftigem Körper und unregelmäßigen dunklen Flecken sowie einem charakteristischen Schwanzfleck.

Kalender

In 1 Land nachgewiesen

Brasilien

GBIF-Nachweise – heimische und eingeführte Bestände zusammengefasst.

Erkennen

Die Rückenflosse ist nackt. Die Beschuppung, die bei der übrigen Gattung auf sie übergreift, fehlt hier oder ist auf fast nichts zurückgenommen, und das ist das eine Merkmal, das den Jari-Kammbarsch ohne Widerrede benennt.

Die Zählwerte bestätigen, was die Färbung nicht hergibt. Die Rückenflosse hat meist 15 Stacheln und 16 Weichstrahlen, während die Gattungsformel bis 17 Strahlen reicht; einen Gattungsverwandten mit derselben verringerten Strahlenzahl gibt es allerdings, die Flossenzählung engt das Feld also ein, ohne es zu schließen. Die Wirbelsäule kommt auf 34 — achtzehn plus sechzehn —, wo jede andere Art der Gattung 35 oder 36 aufreiht. Der Fisch ist mit einem Segment weniger gebaut als seine Verwandten; das ist ein Unterschied im Bau und keine Zeichnung, und er schwankt weder mit dem Alter noch mit der Kondition.

Die Färbung stellt ihn zu den gefleckten Arten: Reihen heller Male über die Seite und große geringelte Flecken, die bei Alttieren an die Stelle der Querbinden treten. Ein geringelter schwarzer Fleck sitzt unmittelbar unter dem weichen Teil der Rückenflosse; sonst trägt ihn nur C. pinima. Bei den übrigen gefleckten Arten sind die Binden unterhalb der oberen Seitenlinie in der Regel durchgehend, hier löst sich das Muster stattdessen in einzelne geringelte Flecken auf. Seine gezählte Schuppenreihe liegt hoch, 100 bis 108, während C. thyrorus zwischen 77 und 90 bleibt.

Klein, gemessen an einem Pfauenbarsch. Die veröffentlichte Länge ist von der Schnauze bis zur Schwanzwurzel genommen und nicht bis zur Flossenspitze.

Gewässer

  • Waldbeschattete Ufer
  • Schwarzwasserbäche
  • Laubstreu-Zonen
  • Zufluss-Mündungen

Techniken

  • Langsames Uferfischen mit Einrollen
  • Leichtes Jigging
  • Lebendköderangeln
  • Dezente Oberflächenköder

Köder

  • Dunkle Gummiköder
  • Leichte Jigs
  • Kleine Lebendköder
  • Naturfarbene Wobbler
  • Leichte Löffel

Vorschriften

Die jeweils gültige lokale Regelung beachten (Mindestmaß, Schonzeiten, Fangmengen).

Nur zur Orientierung. Mindestmaße, Quoten und Schonzeiten variieren je nach Ort und Saison: Informiere dich vor dem Angeln stets über die aktuell geltenden lokalen Vorschriften.

Weitere Namen

Das Artepitheton verweist auf den Jari.

Was man über den Fisch weiß, endet beinahe mit der Beschreibung, die ihm den Namen gab. Es gibt keine Angaben zur Nahrung, keine Laichzeit, keine Schilderung des Wassers, in dem er lebt. Ein Milchner im Laichzustand ist untersucht worden: Er zeigte drei Flecken, von weißen Punkten umringt, die für die ersten beiden Binden einstanden — und dieser eine Fisch ist alles, was über die Art im Laichzustand festgehalten ist.

Diese Dünne der Belege ist selbst eine Auskunft. Wachstumszahlen, Größen und Verhaltensangaben, die zu den gefleckten Pfauenbarschen kursieren, lassen sich hier nicht ungeprüft übernehmen, und die Arten, mit denen der Schlüssel ihn vergleicht — C. pinima, C. thyrorus, C. vazzoleri —, sind Nachbarn in einer Diagnose und keine Stellvertreter für ihn. Nach Ausweis der Wirbelzahl ist er auch nicht gebaut wie sie.

Quellen: fishbase.se · api.gbif.org

Verwandte Arten