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ArtenKnoten
Tiger-Muskellunge
Foto: Piscary

Tiger-Muskellunge

Esox lucius x masquinongy · Esocidae

  • Süßwasser
  • Raubfische
  • Schwer
  • Gewicht

    28 kg

  • Lebensdauer

    30 Jahre

  • Wassertemp.

    10–28 °C

  • Tiefe

    0–30 m

Wo fangen

  • Mündung
  • See
  • Fluss

Symbole der Lebensräume: Flaticon

Der Tigerhecht (Esox lucius x masquinongy) ist ein Hybrid aus Hecht und Muskellunge mit einem silbrig-grünen Körper, der durch markante dunkle Vertikalbänder und Flecken sein charakteristisches Aussehen erhält. Er bildet keine sich selbst erhaltenden Bestände und stammt fast immer aus einer Brutanstalt. Robust und aggressiv wächst er schneller als beide Elternarten und ist in Seen und großen Flüssen Nordamerikas anzutreffen.

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Fortpflanzung

Das Thema dieses Fisches ist eine Fortpflanzung, die ins Leere läuft. Er stammt aus einer Kreuzung von Hecht und Muskellunge, und die Kreuzung setzt sich nicht fort: Nirgends gibt es einen Bestand des Tiger-Muskellunge, der sich selbst erhält.

Die Paarung kommt auch ohne Zutun zustande, denn beide Elternarten laichen im Frühjahr nach der Eisschmelze im bewachsenen Flachwasser und treffen sich dort von Zeit zu Zeit auf demselben Grund. Solche Begegnungen bleiben zufällig und selten. So gut wie jeder gefangene Fisch stammt aus einer Brutanstalt, wo die Kreuzung absichtlich vorgenommen wird, Fisch für Fisch.

Daraus folgt eine Regel ohne Ausnahme. Ein Gewässer führt, was man hineingesetzt hat, und zwar von dem Tag an, an dem man es hineingesetzt hat: kein Nachwuchs, keine dazwischenliegenden Jahrgänge, kein Auffüllen von selbst nach einer Entnahme. Der Bestand stammt nicht von sich selbst ab. Er wird geliefert.

Gewässer

  • Ränder von Seenkrautbetten
  • Landzungen und Felsstrukturen
  • Flussmündungen
  • Flache Buchten

Techniken

  • Oberflächenköder
  • Blinker
  • Artikulierte Swimbaits
  • Lebendköder (treibend)
  • Jerkbaits

Köder

  • Mittelgroßer Köderfisch (lebend)
  • Toter Köderfisch (geführt)
  • Großer Drehblinker
  • Großer Gummiköder
  • Buster bait

So fängt man ihn

Diese Herkunft ändert, wie ein Gewässer zu lesen ist. Die vorhandenen Fische bilden Posten aus aufeinanderfolgenden Besatzmaßnahmen und nicht die durchgehende Pyramide eines natürlichen Bestands; die Größen ballen sich daher zu Wellen, statt sich zu verteilen. Die Besatzliste eines Sees sagt mehr darüber, was von ihm zu erwarten ist, als alles Beobachten über die Saison hinweg.

Das Fehlen eines sich selbst tragenden Bestands ist auch der Grund, weshalb Bewirtschafter zu ihm greifen. Er liefert einen Räuber, den man einsetzen kann, ohne dass er sich festsetzt, dessen Zahl sich von Jahr zu Jahr regeln und ebenso rasch wieder zurücknehmen lässt, wie sie eingebracht wurde. Die andere Seite davon gehört dem Angler: Ein entnommener Fisch wird nicht vom Fluss ersetzt, sondern von einem Lastwagen — oder von niemandem.

Am Wasser jagt er wie beide Eltern, dicht an der Deckung stehend und Beute von ansehnlicher Größe nehmend, mit dem Gebiss des einen wie dem des anderen. Schnelles Wachstum ist genau das, wofür er gemacht wurde, und es bringt Fische hervor, deren Maße in keinem Verhältnis zu ihrer Zeit im See stehen.

Vorschriften

Die geltenden lokalen Vorschriften beachten (Mindestmaß, Schonzeiten, Fangquoten).

Nur zur Orientierung. Mindestmaße, Quoten und Schonzeiten variieren je nach Ort und Saison: Informiere dich vor dem Angeln stets über die aktuell geltenden lokalen Vorschriften.

Weitere Namen

Tiger muskellunge im Englischen, verkürzt zu tiger muskie; im Deutschen Tiger-Muskellunge, daneben Tigerhecht. Alle halten die dunkle Querbänderung der Flanken fest.

Die Formel Esox lucius × masquinongy ist kein Artname, sondern die Schreibweise einer Kreuzung, und das erklärt eine Leerstelle. Artenverzeichnisse führen keine Hybriden, dieser Fisch hat daher kein natürliches Verbreitungsgebiet und keine eigene Schutzakte. Er gehört in die Fischereibewirtschaftung und nicht in die Biogeografie.

Quellen: fishbase.se · api.gbif.org

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